Shahib strahlt über das ganze Gesicht und hält stolz seinen Palmstecken, der mit Ostereiern und Schleifen geschmückt ist, in die Höhe. "Hier ist alles gut, auch für meine kleinen Geschwister", sagt der elfjährige Junge, der mit seiner Familie aus Afghanistan geflohen ist. Und dann fragt er: "Wann ist wieder das Fest mit der Feuerwehr?"

Diana zeigt stolz auf den Blumenkranz in ihrem Haar. Das sechs Jahre alte Mädchen steht neben Mama Shila. "Wir kommen aus Bagdad, aus dem Irak. So ein Tag wie heute ist für uns eine sehr schöne Abwechslung", erklärt die 31-Jährige, die mit ihrer Tochter in der Flüchtlingsunterkunft in Bodenstein lebt. Derweil schlummert Baby Jasmin auf Amenehs Arm und bekommt von dem Trubel nichts mit. Im Kirchworbiser Gemeindesaal geht es an diesem Nachmittag fröhlich zu. An den Tischen sitzen junge Mütter mit Kopftüchern, die ihren Kindern zuschauen. Zusammen mit den Kommunionkindern aus dem Dorf und KfD-Frauen aus Worbis basteln die für das Osterfest und löffeln Obstsalat.

Organisiert hat die Runde wieder der Verein "Kinder und ihre Musik". In dessen Mittelpunkt steht, wie der Name sagt, die Musik. Und eben diese, das wissen die Frauen und Männer, verbindet Menschen – unabhängig von Religion, Kultur und sozialer Herkunft. "Wir, das sind viele, das sind die Vereinsmitglieder, ehrenamtliche Helfer aus unserem Chor ‚musica incanta‘, was Musik verzaubert bedeutet, und aus ganz unterschiedlichen Vereinen und Organisationen aus Kirchworbis sowie den umliegenden Ortschaften bis Leinefelde", erklären Christina Jose und Cornelia Schimek.

Die Förderer kümmern sich um die wirtschaftlichen Belange des Chores, widmen sich den Scholaspatzen, der Trommelgruppe "Dancing Hands" und leisten Integrationsarbeit – und zwar ganz praktische.

Die beiden Frauen freuen sich, dass aufgrund der Förderung des Bundesministeriums für Familien verschiedene Musikprojekte mit Flüchtlingskindern sowie Mädchen und Jungen aus schwierigen sozialen Verhältnissen realisiert werden können. Mit wie viel Herz und Leidenschaft alle bei der Sache sind, merkt man auch an diesem Nachmittag. Und nicht von ungefähr kommt es, dass dem Verein 2014 für das Integrationsprojekt "Starke Kinder durch Musik" der Demokratiepreis Nordthüringen verliehen wurde. Im Jahr darauf gab es die Nominierung für den Deutschen Engagementspreis.

An Initiative und Ideen mangelt es nicht. Da gibt es zum Beispiel einen kreativen Nähkurs, bei dem Eichsfelderinnen mit afghanischen Müttern zu Nadel und Schere greifen, während ihre Krabbelkinder erste musikalische Erlebnisse genießen.

Und während die Kirchworbiser Feuerwehr alle zum Sommerfest einlädt, setzt der Heimatverein auf gemeinsames Kochen. Es werden auch Martinslaternen zusammen gefertigt, oder man tauscht sich im Begegnungscafè in der Wipperstadt aus.

"Im Mittelpunkt unserer vielfältigen musikalischen Projekte steht der ‚kleine‘ Friede, der immer auch die Basis für den ‚großen‘ ist", meint Christina Jose. Mit ihrer Arbeit haben sie und ihre Mitstreiter bislang gute Erfahrungen gemacht.

Während die Projektleiterin erzählt, greifen die ersten Frauen bereits zum Besen und räumen im Gemeindesaal auf. Der Nachmittag neigt sich dem Ende zu. Die Kinder betrachten noch einmal ihr Sonnensegel, das sie gestaltet haben. Auf diesem sind viele kleine und große Handabdrücke zu sehen, und darunter stehen die Namen in deutscher und arabischer Schrift.

Sigrid Aschoff / 08.04.17

Der Kirchworbiser Verein "Kinder und ihre Musik" setzt auf Integration. Die Musik und gemeinsame Aktionen mit anderen Gruppen sind wichtige Bausteine.Bei einem Begegnungsnachmittag bastelten Kommunion- und Flüchtlingskinder Palmstecken.

Foto: Eckhard Jüngel

Klein, aber fein: Karíbu und Dancing Hands in Haynrode

Montag, 20.Juni 2016, 08:37 Uhr

Das war ein Konzert so ganz nach dem Geschmack von Karíbu: Die Kirchengemeinde in Haynrode ludt ein in ihre kleine Dorfkirche St. Anna. Die Technik konnte getrost im Auto bleiben, selbst die Solisten kamen ohne technische Verstärkung aus. Lediglich das Piano unterstützte den Gesang der nur ca. zwanzig Sänger/innen. Eine ungewöhnlich kleine Runde war es, die sich zum Konzert ins Eichsfeld aufgemacht hatte. Umso schöner das Klangerlebnis in kleiner Runde und kleiner Kirche!
Als im zweiten Teil des Konzerts die Kirchentür aufging und die befreundete Trommelgruppe Dancing Hands aus Kirchworbis dazukam, wurde gemeinsam improvisiert.
Heraus kam ein überraschendes Konzert - nicht nur für das Publikum, sondern auch für Chor und Trommler.
Den Zauber dieses besonderen Momentes feierten Karíbu und die Dancing Hands im Anschluss noch lange beim traditionellen Sommerfest im Pfarrgarten Haynrode.
Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden und an die gastgebende Kirchengemeinde!

Markus Hampel als neuer Pfarrer in Worbis feierlich eingeführt

 

Worbis (Eichsfeld).
Mit Trommelklängen der Trommelgruppe „Dancing Hands“ zogen am Sonntagnachmittag 16 Geistliche zur Pfarreinführung von Pfarrer Markus Hampel in die Klosterkirche „St. Antonius“ in Worbis ein.

Foto: Gregor Mühlhaus

Markus Hampel wurde in St. Antonius als neuer Pfarrer eingeführt.
Links Dechant Lothar Klapprott, rechts Pfarrer Johannes Kienemund.
"Ein Haus voll Glorie schauet" sangen die zahlreichen Gläubigen anschließend, die aus den Pfarrgemeinden Worbis, Kirchworbis, Breitenworbis und Gernrode, die Pfarrer Hampel zukünftig betreuen wird, gekommen waren. Neben Pfarrer Hampel hatte Pfarrer Johannes Kienemund aus Ecklingerode Platz genommen, der zukünftig als Kaplan in der Großpfarrei "St. Antonius" im Raum Worbis wirken wird. Im Beisein der vier Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Sandra Schmidt aus Worbis, Reinhard Salzmann aus Kirchworbis, Elisabeth Kaltenhäuser aus Breitenworbis und Maria Seeboth aus Gernrode sowie dem Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis, Marko Grosa, und dem Worbiser Ortsbürgermeister Thomas Rehbein aus Worbis ergriff Dechant Lothar Klapprott das Wort.
Er nahm die Gelegenheit wahr und dankte den Pfarrern Andreas Friedl aus Kirchworbis, Horst Mosebach aus Gernrode, Winfried Mucke aus Breitenworbis und Dechant Engelbert Dietrich aus Worbis, die über Jahre oder Jahrzehnte in ihren Pfarrgemeinden gewirkt hatten, für ihren Dienst. Das Zusammenwachsen der neuen Pfarrgemeinde, verbunden mit der Hoffnung, dass das kirchliche Leben vor Ort eine neue Lebendigkeit erfahre, bezeichnete Klapprott als große Herausforderung.

 

Die Aufmerksamkeit nicht verlieren

Anschließend fragte Pfarrer Gregor Arndt aus Leinefelde Pfarrer Markus Hampel ob er bereit sei, sich den Aufgaben, die vor ihm stehen, voll und ganz zu öffnen, und übergab ihm das Evangelium. In seiner Predigt bezog sich Markus Hampel auch auf das "Evangelium Lukas", in dem von der Wachsamkeit die Rede ist. Es gehe im Leben um Wachsamkeit, Wachheit, Aufmerksamkeit, Neugier und Bewusstheit. Jesus beschreibe all das mit starken Bildern, so Hampel. "Es fehlt genau dieses Bewusstheit, die Wachsamkeit, Aufmerksamkeit, die das Evangelium von uns heute fordert. Wir brauchen eine neue Neugier auf unseren Glauben", sagte Hampel weiter und meinte, dass zu den entscheidendsten und wichtigsten Dingen des Lebens – auch des ewigen Lebens – niemand Fragen habe. "Warum eigentlich?" "Nur noch unsere Ruhe haben wollen, nur noch ein bisschen die Beine hoch legen, ehe der nächste Tag beginnt und die Hektik von vorn losgeht – ist es das was wir wollen?", blickte der Geistliche fragend in die Gemeinde. Nach der Predigt sprachen die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden der vier noch existierenden Pfarrgemeinden die Fürbitten. Zum Schluss des Festgottesdienstes in St. Antonius wurde es noch einmal laut. "Dancing Hands" lud die Gläubigen ein, bei afrikanischen Rhythmen mitzuklatschen. Die musikalische Ausgestaltung der Festmesse übernahm weiterhin die Schola aus Worbis unter der Leitung von Andreas Kruse, die der Pfarreinführung einen würdigen Rahmen gab.

 

Gregor Mühlhaus / 09.08.16 / TA

„So einfach kann es sein, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen“

21.08.2015 - 17:41 Uhr

 

Die Freiwillige Feuerwehr Kirchworbis hat diese Woche einen bunten Nachmittag für die Kinder und Jugendlichen vom Projekt „Willkommen – Kinder der Welt“ des Vereins „Kinder und ihre Musik“ ausgerichtet. Darüber informierte Ulrike Fricke, Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle „Toleranz fördern“ mit Sitz im Gut Beinrode.

Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft Breitenworbis erlebten bei der Feuerwehr Kirchworbis einen lustigen Nachmittag. Foto: privat

Kirchworbis (Eichsfeld). 17 Kinder und ihre Eltern aus der Gemeinschaftsunterkunft Breitenworbis sowie einige Kinder und Eltern aus Kirchworbis waren auf das Feuerwehrgelände gekommen, um einen geselligen Nachmittag zu erleben. Die Einsatzabteilung hatte für ihre Besucher einiges vorbereitet. Die Hüpfburg eroberten die Kinder sofort. An der aufgebauten Spritzwand konnten sich die Mädchen und Jungen als kleine Feuerwehrleute versuchen.

 

Verein ist nominiert für den Ehrenamtspreis

Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Kirchworbis unterstützten ihre Gäste bei den verschiedenen Aktivitäten. „Gemeinsam wurde viel gelacht“, berichtete Ulrike Fricke. „Für das leibliche Wohl hatten die Frauen der Feuerwehr gesorgt, und so fanden bei Kaffee und Kuchen auch viele Gespräche statt.“ Der Höhepunkt war für alle die Fahrt mit dem Feuerwehrauto, bei der auch getestet wurde, ob das Martinshorn richtig funktioniert. Am Ende gab es für die Kinder kleine Geschenke, die Feuerwehrmann Willi Nebel verteilte.

Der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Kirchworbis, Christian Eckardt, bedankte sich bei allen Unterstützern. Dabei erwähnte er besonders die Feuerwehr Niederorschel, welche die Hüpfburg zur Verfügung gestellt hatte. „So einfach kann es sein, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen“, sagte Christian Eckardt nach der Veranstaltung und freute sich über die große Resonanz. „Es ist schön zu sehen wie, besonders den Kindern, Herkunft oder Kultur des Gegenübers egal sind und sie einfach zusammen Spaß haben“.

Christina Jose, die Verantwortliche des Projekts „Willkommen – Kinder der Welt“ freute sich besonders, dass auch Anwohner und Passanten, die den Spielplatz am Gelände der Feuerwehr besuchen wollten, einfach dazu kamen und mitmachten. „Dieser Tage ist es besonders wichtig zu zeigen, dass auch Flüchtlinge Menschen wie du und ich sind, und wir sollten sie genauso annehmen“, meinte Christina Jose.

Das Projekt des Vereins „Kinder und ihre Musik“ wird durch die Partnerschaft für Demokratie im Eichsfeld im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Das Engagement von Christina Jose und dem Verein „Kinder und ihre Musik“ für die Flüchtlinge im Eichsfeld brachte in diesem Jahr eine Nominierung für den Deutschen Engagementpreis ein. Das sei Ausdruck für die überregionale Wertschätzung dieser wichtigen Arbeit, freute sich auch Ulrike Fricke.

TA / 21.08.15 / TA

Z0R0010469569

Viertes Projekt des Vereins „Kinder und ihre Musik“ erfolgreich angelaufen

„WIKIWE“ – „Willkommen, Kinder der Welt“ ist der Name des neuen Projektes, das der Verein KIM – „Kinder und ihre Musik“ – aus Kirchworbis kürzlich gestartet hat.

Gemeinsames Trommeln beim Projekt des Vereins „Kinder und ihre Musik" in Kirchworbis. Foto: Gregor Mühlhaus

Kirchworbis (Eichsfeld). Dafür hatte die musikalische Leiterin Christina Jose Kinder und ihre Eltern aus Albanien, dem Kosovo und Afghanistan, die in der Gemeinschaftsunterkunft in Breitenworbis leben, eingeladen. So waren gleich zu Beginn im Pfarrheim „Maximilian Kolbe“ alle Kinder zum Malen, Basteln, Spielen, Singen, Tanzen und ganz besonders zum Trommeln eingeladen. Dafür war Thomas Dölle mit seiner Trommelgruppe „Dancing Hands“ gekommen und nahm die kleinen Gäste aus dem Asylbewerberheim mit in die Runde. „Wir wollen die Flüchtlingskinder hier herzlich willkommen heißen. Das bedeutet, dass wir sie in unserem Land, aber auch in unserem Leben willkommen heißen. Gerade Kinder, unabhängig von der Fluchtmotivation ihrer Eltern, haben in solch einer Situation, wie der Flucht aus ihrer Heimat, die größte Last zu tragen“, erklärte Christina Jose. „Wir wollen die Kinder spüren lassen, dass sie auch in unserem Land Kind sein dürfen und ein unbeschwertes Dasein führen können“. Das erste Mal stand am Begegnungstag in Kirchworbis eine Aktion des Kindermissionswerkes Aachen auf dem Programm, das ein Friedensprojekt ins Leben gerufen hat. Wie Cornelia Schimek, die sich im Projekt engagiert, berichtete, möchte das Missionswerk im Herbst ein großes Holzschiff in Brüssel aufstellen und damit auf das Leid der Flüchtlinge im Mittelmeer aufmerksam machen. So wurde im Maximilian-Kolbe-Haus eine Holzplanke von deutschen und ausländischen Kindern gestaltet, die später Teil des Friedensschiffes sein wird. „Wir schicken unsere Holzplanke zum Kindermissionswerk, um auch unseren Handabdruck auf dem Boot zu hinterlassen“, so Schimek. Das Projekt ist im Bundesprogramm „Demokratie leben“ angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Familien gefördert.
Gregor Mühlhaus / 30.07.15 / TA
Z0R0010073656

Kirchworbiser Trommelgruppe hat Spaß am gemeinsamen Rhythmus

17.04.2015 - 18:30 Uhr

Kirchworbis (Eichsfeld). Wie Peitschenhiebe hallt es durch den Proberaum, wenn die Trommelstöcke auf das Parkett treffen. Thomas Dölle gibt den Takt an. Den Trommelkampf haben Dancing Hands neu im Programm.

Die Trommelgruppe "Dancing Hands" aus Kirchworbis ist zu einem eingeschworenen Team geworden und hat Spaß am gemeinsamen Rhythmus. Foto: Gregor Mühlhaus

"Wir fahren hoch, sind aufgewühlt, kämpfen uns frei von allen Sorgen und kommen zum Schluss wieder zur inneren Ruhe", beschreibt der musikalische Leiter der Trommelgruppe den Inhalt des neuen Musikstücks. Entstanden ist das Kirchworbiser Trommelensemble per Zufall. Thomas war im Chor "incanta" in Kirchworbis für die Percussions zuständig und wollte sich vor sieben Jahren mit Julia Frölke lediglich eine "Ein- Mann-Verstärkung" holen.

Da fragte die Schülerin ob sie ein paar Freunde mitbringen könne. So entstand "Dancing Hands". Seitdem tritt die 15-köpfige Gruppe bei unterschiedlichsten Veranstaltungen auf. Und nicht nur im Eichsfeld. "Wir bekommen immer wieder Nachfragen, oft von kirchlichen Institutionen, und kommen gern", meint Thomas und erzählt, dass sämtliche Einnahmen an soziale Zwecke gehen.

Zur Probe kommen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen auch gern. Da wird dann an den Stücken und Rhythmen gefeilt und gewerkelt bis es klappt, jedoch ohne Lerndruck. "Elefanten-Maus-Takt", "Baby-Takt", "Kurventakt" und "Caxixi-Takt" nennen sich die gruppeninternen Rhythmen. Selbst im "Wischmop-Takt" musizieren die Eichsfelder Trommler.

"Trommelmusik ist immer Lebensrhythmus. Viele Menschen haben ihren Lebensrhythmus verlernt und hetzen engstirnig durch den Alltag", blickt Thomas auf das Ensemble. Als "Ausgleich zum Stress in der Schule" sieht Lea einen Grund, warum sie mitmacht und sagt: "Hier kann man sich abreagieren. Außerdem haben wir eine lustige offene Atmosphäre."

Marie mag überdies Thomas lockere Sprüche und seine Lebensweisheiten, die er weitergibt. "Trommeln macht süchtig. Wenn wir mal eine mehrwöchige Pause haben, kribbeln die Finger schon wieder", ist Marie sicher. Unvergesslich bleibt der Auftritt mit dem Chor "Karibu" in Niederorschel. "Da ist mir der Schlagstock beim letzten Takt abgebrochen und in hohem Bogen durch die Luft geflogen", schmunzelt Thomas.

Gregor Mühlhaus / 17.04.15 / TA

Z0R0008239993